6. Januar 2007
Die Volkspolizisten haben nur die Köpfe gezählt
Portrait von Jochen Litzka

In dem Artikel wird beschrieben, wie der gebürtige Ostberliner Jochen Litzka im Jahr 1950 im Alter von 12 Jahren aus der ehemaligen DDR geflohen ist. Seit 1972 wohnt er in Duttweiler und ist dort in vielfältiger Weise engagiert. 
Ab 1974 singt er im Kirchenchor Sankt Michael, ist Kirchenrechner und Schriftführer. 32 Jahre war er Mitglied im Pfarrgemeinderat und viele Jahre im Ortsbeirat. Seit 1979 gehört er dem Pfarrverwaltungsrat an. Er ist Schriftführer beim CDU-Ortsverband und ökumenischen Krankenpflegeverein Duttweiler und offiziell ernannter Kirchenrechner seit 1995. 
Sein neustes Projekt ist die Geschichte der katholischen Kirche. 
Anlass für ihn, sich mit den "Sankt Michaelskirchen" in Duttweiler zu befassen, ist der 125. Weihetag des neugotischen Kirchenbaus im Jahr 2004. Die Kirchengeschichte Duttweiler beginnt dokumentarisch erst im 18. Jahrhundert. "Davor ist nichts festgehalten", sagt Jochen Litzka. Er macht sich auf in Bibliotheken, durchforstet Kirchenbücher und blättert in der bischöflichen Geschichte. 
Und irgendwann soll einmal ein Büchlein erscheinen.

Pressespiegel
Die Volkspolizisten haben nur die Köpfe gezählt Rheinpfalz, 06.01.2007