Im März 1945 besetzten amerikanischen Truppen die Pfalz, wenige Wochen später löste das französischen Militär diese ab. Mit der Besetzung und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands lagen alle Rechte im Bereich von Verwaltung und Gesetzgebung in den Händen der Besatzungsmächte, Stadtverwaltungen waren nur noch Befehlsempfänger. Die Bevölkerung sollte jedoch schrittweise an der politischen Willensbildung beteiligt werden. Bis es soweit ist, sollte aber ein von der Besatzungsmacht kontrollierter Bürgermeister die Geschicke des Dorfes lenken. Die haben Karl Walter zu kommissarischen Bürgermeister ernannt.