Nach dem Sturmschaden im Oktober (Hobbytraum zerstört, 22. Oktober 2021) berichtete nun auch die Rheinpfalz über den Duttweiler Jäger und Imker Robert Bickel. Der Schaden am Häuschen war demnach nicht der erste, denn schon vorher haben Unbekannten die Scheiben eingeworfen, auch Zaun und Dach hat Bickel schon oft reparieren müssen.
Die Anlage gibt es seit über fünf Jahrzehnten. Vor etwa 25 Jahren hat sie Robert Bickel zusammen mit seinem mittlerweile verstorbenen Duttweilerer Jagdfreund Alois Mayer vom dem Erbauer übernommen. Er berichtet auch, dass die Pappeln in den 50er-Jahren gepflanzt wurden, weil sie schnell wachsen und gutes Holz bringen.
Aber in den Jahren 2013 bis 2015 habe die Stadt aus Gründen der Verkehrssicherheit großflächig ganze Reihen zwischen Duttweiler und Geinsheim gerodet jetzt war auch wieder der Baumkontrolleur der Stadt bei ihm und hat den Schaden begutachtet. Anscheinend hat die Stadt damit gerechnet, dass es zu einem Schaden kommt, denn die Rheinpfalz zitiert den Pressesprecher der Stadt, demnach der letzte Sturm nur zutage gefördert habe, was bereits geschwelt habe: „Wahrscheinlich ein Wurzelpilz“. Dieser verwies auch auf die Eigentumsverhältnisse, obwohl ihm nicht bekannt sei, von wem die Bäume "sicher vor der Eingemeindung" gesetzt wurden. Da über städtisch übernommene pflegerische Absprachen sei nichts bekannt, ist der Grundstückseigentümer in der Verantwortung.
Aber es bestehe die Gefahr, dass sich die Wurzelkrankheit vom einen zum nächsten Baum überträgt, ob weitere Bäume betroffen sind, könne aber erst nach einer eingehenden Untersuchung festgestellt werden.
Ungeachtet dessen haben die Pappeln an diesem wassernahen Standort mit über 70 Jahren ihr Lebensende erreicht und können absterben.
Bickel indes will das Gelände aufgeben und hofft auf einen Standort am Hintergraben, den ihm Stadt zur Verfügung stellen könnte.