31. Dezember 1832
Geschichtliche Notizen zum Bistums Speyer
Auszug aus dem Schematismus

Der Schematismus bildet die offizielle Aufbauorganisation einer Diözese ab. Er ist das Adressverzeichnis des jeweiligen Bistums oder geistlichen Ordens. Hier sind alle wichtigen Adressen und Stellenbesetzungen zu finden. Er enthält Informationen über das Domkapitel, bischöfliche Behörden, Offizialat, Generalvikariat und die Dezernate des bischöflichen Ordinariats. Ferner über die Mitglieder des Diözesankirchensteuerrats, Priesterrats, der kirchlichen Hochschulen und Schulen wie auch der Bildungsstätten im Bistum. Das Verzeichnis listet auch die Geistlichen im Ruhestand und die verstorbenen Priester des Bistums. In der Regel erschien früher jährlich eine gedruckte Version, inzwischen gibt es diese heute nur noch alle zwei bis drei Jahre. (Quelle: Wikipedia) 

In der bayrischen Staatsbibliothek sind verschiedene Jahrgänge mit Fundstellen aus Duttweiler hinterlegt: 
 

Schematismus des Bistums Speyer mit geschichtlichen Notizen, amtliche Ausgabe 1832: 

Die Pfarrei Duttweiler gehörte zum Dekanat Neustadt, diese wiederum zum Archidiaconat Speyer und hatte die Fillialkirchen Lachen und Speyerdorf. In Duttweiler lebten 231 "katholische Seelen", Pfarrer war Martin Matheis 
In einem Rückblick auf die Geschichte steht in dem Schematismus, dass es in Duttweiler neben der "Pastorie" ein "Ewigvikarte" und eine "Frühmesserei" gab. Die Kirche gehörte zum Landeskanat Weyher, dieses wiederum zum Archidiaconat der Probstei im hohen Dome. Das Archidiaconat umfasste den Speyergau auf dem linken Rheinufer, den ersten uralten Stamm des Kirchsprengels. 
Das Archidiaconat umfasste den Speyergau auf dem linken Rheinufer, den ersten uralten Stamm des Kirchsprengels. Ein Archidiaconat war eine kirchliche Verwaltungseinheit, genauer eine Untereinheit eines Bistums, die oft selbst wieder mehrere Dekanate umfassen konnte.

Quelle:
Schematismus des Bistums Speyer : mit geschichtlichen Notizen ; amtl. Ausg ; 1832 
Verlagsort: Speyer | Erscheinungsjahr: 1832 
Signatur: Bavar. 4047-1832