Nachstehend ein Auszug aus dem Gewässerkundlichen Flächenverzeichnis Rheinland-Pfalz (Teil 1), Herausgegeben vom Landesamt für Gewässerkunde Rheinland-Pfalz im März 1980 (Fundstelle ab Seite 85). In diesem Werk (und auch auf der zugrunde liegenden topografischen Karte TK 25) wird der Bach ebenfalls als Kropsbach bezeichnet, andere örtlich bekannte Namen sind mit aufgeführt.
Ebenfalls nicht eindeutig geklärt ist der Lauf des Baches. Vor dem Schwimmbad verzweigt sich der Lauf in zwei Äste. Von dem Aussehen dieser Abzweigung kann man den Eindruck bekommen, dass der geradeaus laufende Zweig den ursprünglichen Teil des Baches bestimmt. Der andere Zweig macht zwei Kurven, bevor er wieder Richtung Geinsheim fließt. Außerdem sind unterhalb der Kläranlage Teile des Bachbettes mit Beton geformt worden, um den schnelleren Abfluss aus der Kläranlage zu gewährleisten. Dies alles könnte zu dem Schluss führen, dass der südlichere Zweig der sogenannte Neubach ist, so haben es auch viele Bürger in der Schule gelernt. Auch das vorgenannte gewässerkundliche Flächenverzeichnis gibt keine Auskunft, da ein Zweig völlig ignoriert wird.Nach den Ausführungen des Heimatforschers Prof. Christmann verhält es sich allerdings genau umgekehrt. Der direkt hinter dem Dorf fließende Bach wurde nach seinen Ausführungen nämlich einst künstlich angelegt, um die Gräben einer ehemaligen Wasserburg zu verfüllen.
| anderer Name | von | bis | Wasser- fläche (km2) |
| Hüttenbach | Quelle | unterhalb Mündung des Baches von der Wolselquelle | 3,98 |
| Krebsbach | unterhalb Mündung des Baches von der Wolselquelle | unterhalb Mündung des ehemaligen Mühlbaches von der Oberen Mühle | 5,06 |
| Krebsbach | unterhalb Mündung des ehemaligen Mühlbaches von der Oberen Mühle | unterhalb Mündung des Alsterweiler Baches | 4,72 |
| Krebsbach | unterhalb Mündung des Alsterweiler Baches | oberhalb Mündung des Riedgrabens | 3,42 |
| Krebsbach | unterhalb Mündung des Riedgrabens | Kläranlage Duttweiler | 2,24 |
| Mühlbachgraben | Kläranlage Duttweiler | oberhalb Mündung des Schlittgrabens | 5,11 |
| Schlaggraben | unterhalb Mündung des Schlittgrabens | Mündung in den Speyerbach | 3,18 |
In der Geognostischen Karte des Königreiches Bayern Blatt XVIII (Speyer) wird der Bach als Schloßgraben bezeichnet.
Diese Bezeichnung findet sich auch in vielen aktuellen Karten von online-Dienste wie Google etc. Seit den 60er-Jahren haben sich in Duttweiler aber die Begriffe Kropsbach für den nördlichen Verlauf hinter dem Dorf und Neubach für den südlichen Teil etabliert.
Darauf weist auch die Benennung der Kropsbachstraße (1974) hin. (siehe dazu auch die Auführungen von Prof. Christmann)
Der Kropsbach entspringt im östlichen Bereich des Pfälzerwalds auf 460 m ü. NHN in der Kirchquelle, die auch Kirchbrunnen genannt wird. Sie befindet sich auf der Waldgemarkung der Ortsgemeinde St. Martin, wo sie an der Ostflanke des 617 m hohen Schafkopfs als Schichtquelle zutage tritt.
Die Quelle ist gefasst und verlässt erst nach einigen Metern sichtbar den Boden. Von der Fassung bis zum Schmuckstein wird das Wasser in einer profanen Kunststoffröhre geleitet.
Das noch kleine Rinnsaal fließt in südöstlicher Richtung in Richtung St. Martin. Er nimmt dann noch das Wasser des Hüttenbachs auf, bevor er zum Sandwiesenweiher aufgestaut wird. Im weiterenVerlauf nimmt er noch weitere kleine Bäche auf, wechselt auch mehrmalsden Namen, bei Duttweiler verzweigt er sich wieder und fließt dann kurz vor Hanhofen in den Speyerbach.
Nach 700 m nimmt er von links den etwa 300 m langen Hüttenbach auf, der von der St. Martiner Grillhütte herkommt. Unterhalb ist der Kropsbach zum 150 m langen und 60 m breiten Sandwiesenweiher aufgestaut; wenige Meter südlich steht am Hang das Haus an den Fichten, eine bewirtschaftete Schutzhütte des Pfälzerwald-Vereins. Kurz nach dem rechts gelegenen Wetzbrunnen, bei dem der Ritterstein 243 steht, mündet linksseitig der Bach von der Wolselquelle (500 m). Nachdem 1 km weiter von rechts der Frauenbach (450 m) zugeflossen ist, durchbricht der Kropsbach das östliche Randgebirge des Pfälzerwalds, die Haardt, und erreicht das Winzerdorf St. Martin, wo die hügelige Rebenlandschaft an der Deutschen Weinstraße beginnt.
(Quelle: Wikipedia)
Verlauf und Zuflüsse
Unterhalb der Gemeinde wendet sich der Kropsbach mehr nach Osten und durchfließt drei kleine Rückhaltebecken, die bei Starkregen über quer zum Hang verlaufende Gräben Niederschlagswasser aus den angrenzenden Weinbergen aufnehmen können. In Maikammer verlässt der Kropsbach die Hügellandschaft. Er empfängt von links den etwas mehr als 5 km langen Alsterweiler Bach und gelangt nach Kirrweiler. Dort speist er den gut 300 m langen und an der breitesten Stelle 150 m messenden Schlossweiher, der einst zur Sicherung des später abgegangenen Oberschlosses aufgestaut wurde. Etwa an der Einmündung seines 5,3 km langen rechten Zuflusses Riedgraben wechselt der Kropsbach von der Südpfalz in die Vorderpfalz. Im Westteil der Rheinebene durchfließt er nacheinander die Neustadter Ortsteile Duttweiler und Geinsheim. Unterhalb von Geinsheim nimmt er von links den 14,2 km langen Hartgraben auf und empfängt dann von rechts seinen stärksten Zufluss, den gut 23 km langen Wiesgraben, der im Quellbereich Triefenbach genannt wird.
Mündung
Für die letzten 2 km seines Laufs nach Nordosten gerichtet, mündet der Kropsbach am Westrand der Gemeinde Hanhofen auf etwa 107 m Höhe von rechts in den Speyerbach. Nur 25 m abwärts liegt das Hanhofer Wassergescheid, wo nach links vom Speyerbach der Woogbach abgeleitet wird.
Quelle: Wikipedia
Die Kropsbachniederung ist Teil eines zusammenhängendem Netzes europäischer Schutzgebiete, bestehend aus Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten (VSG). Diese Natura-2000-Netz stellt den europäischen Biotopverbund dar und repräsentiert die typischen, die besonderen und die seltenen Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten Europas. Die Auswahl der Gebiete erfolgt für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach einheitlich vorgegebenen Kriterien der Vogelschutzrichtlinie von 1979 und der im Mai 1992 verabschiedeten Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie.
Diese beiden Richtlinien haben zum Ziel, die biologische Vielfalt (Biodiversität) in Europa nachhaltig zu bewahren und zu entwickeln, wobei die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen. Die Bewirtschaftung der Natura 2000-Gebiete ist weiterhin möglich, sofern die Lebensräume und Arten dadurch nicht erheblich beeinträchtigt werden.
Ziel der Ausweisung ist es, einen guten Erhaltungszustand der Lebensräume und Arten zu bewahren oder soweit erforderlich wieder herzustellen. Die Ziele werden hinsichtlich der einzelnen Gebiete und Arten in der Landesverordnung über die Erhaltungsziele in den Natura 2000-Gebieten formuliert.
Den Begriff gibt es öfters. In Duttweiler ist damit eine kurzer Graben in der Gemarkung "Ried" gemeint, der in der Regel kaum Wasser führt.